Übersicht: NeuigkeitenErstellt am: 28.02.2026

Das im Oktober 2025 gegründete Westdeutsche Zentrum für Allgemeinmedizin (WZA) entwickelt sich weiter zu einem starken, standortübergreifenden Netzwerk der universitären Allgemeinmedizin in Nordrhein-Westfalen. Ziel des Zusammenschlusses der neun medizinischen Fakultäten ist es, Forschung, Lehre und Versorgung enger zu verzahnen und gemeinsam innovative Impulse für die hausärztliche Versorgung zu setzen.

Im Februar 2026 wurde ein neues Leitungsteam gewählt: Zum Sprecher des WZA wurde Univ.-Prof. Dr. med. Achim Mortsiefer (Universität Witten/Herdecke) bestimmt. Die stellvertretende Sprecherfunktion übernimmt Univ.-Prof.in Dr. med. Beate Müller (Uniklinik Köln). Prof. Mortsiefer betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, durch eine verbesserte Zusammenarbeit der universitären Standorte für Allgemeinmedizin einen nachhaltigen Beitrag für die Gesundheitsversorgung und Lebensqualität der Menschen in NRW leisten zu können!“ Auch Prof.in Müller unterstreicht die gemeinsame Verantwortung im neuen Netzwerk: „Es ist uns eine Ehre, die Leitung des WZA zu übernehmen und unseren Beitrag zu der stetigen Verbesserung der Behandlung, Betreuung und Lebensqualität der Menschen in NRW zu leisten.“

Mit der Wahl des neuen Führungsteams ist zugleich eine wichtige strukturelle Entscheidung verbunden: Die Geschäftsstelle des WZA wird künftig am Institut für Allgemeinmedizin (ifam) des Universitätsklinikums Essen angesiedelt. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen in der Schmitten entsteht mit der hier ebenfalls angesiedelten Verbundleitung des Hausärztlichen Forschungspraxennetzes HAFO.NRW ein zentraler Knotenpunkt für die Koordination und Weiterentwicklung der gemeinsamen Aktivitäten. Prof. in der Schmitten hebt die Chancen dieser Bündelung hervor: „Das enge Miteinander von Geschäftsstelle des WZA und Verbundleitung von HAFO.NRW am Standort Essen wird dazu beitragen, dass das Netzwerk der universitären Allgemeinmedizin in NRW seine Forschungsleistung steigern und dadurch Verbesserungen für die Behandlung, Betreuung und die Lebensqualität der Menschen in NRW bewirken kann.“