Übersicht: NeuigkeitenErstellt am: 31.03.2026

Im Rahmen der Cluster Medizin.NRW-Konferenz „Spitzenmedizin aus NRW – in Deutschland, Europa und der Welt“ präsentierte sich das Westdeutsche Zentrum für Allgemeinmedizin (WZA) einem breiten Fachpublikum aus Wissenschaft, Versorgung und Politik.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Beitrag von Achim Mortsiefer, Sprecher des WZA, der das Zentrum in einer der zentralen Sessions vorstellte. In seinem Vortrag gab er einen umfassenden Einblick in die Struktur, Zielsetzung und strategische Ausrichtung des WZA und verdeutlichte dessen Rolle als standortübergreifender Verbund von neun universitären allgemeinmedizinischen Instituten in Nordrhein-Westfalen.

Die Präsentation erfolgte im Kontext ausgewählter Leuchtturm-Initiativen der NRW-Spitzenmedizin und unterstrich die Bedeutung der Allgemeinmedizin innerhalb einer leistungsfähigen und zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung. Mortsiefer zeigte auf, wie das WZA durch die Bündelung von Expertise und Innovationskraft die hausärztliche Versorgung nachhaltig stärken und weiterentwickeln will.

Inhaltlich stellte er zentrale Handlungsfelder des WZA vor: Dazu gehören die standortübergreifende, kooperative Forschung zu versorgungsrelevanten Themen, die Weiterentwicklung einer patientenorientierten Lehre sowie die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ebenso wurden die verantwortungsvolle Gestaltung der Digitalisierung und die Stärkung partizipativer Forschungsansätze als wesentliche Bausteine hervorgehoben.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Vernetzung von Forschung und Versorgung. Am Beispiel des Hausärztlichen Forschungspraxennetzes HAFO.NRW wurde deutlich, wie das WZA praxisnahe Forschung fördert und eine breite Infrastruktur für die Allgemeinmedizin in NRW aufbaut. Das Netzwerk verbindet universitäre Institute mit mehreren hundert Hausarztpraxen und gilt als eines der größten seiner Art in Deutschland.

Auch über den Vortrag hinaus stieß das WZA auf großes Interesse: In den Sessions und im Austausch mit anderen Akteur*innen wurde die Relevanz der hausärztlichen Forschung für innovative Versorgungsansätze deutlich. Insbesondere die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz mit der Versorgung im hausärztlichen Setting wurde als zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Medizin hervorgehoben.

Die Teilnahme an der Clusterkonferenz 2026 macht einmal mehr sichtbar, dass das WZA als zentrale Plattform für die Allgemeinmedizin in Nordrhein-Westfalen etabliert ist und aktiv zur Vernetzung von Forschung, Lehre und Versorgung beiträgt – regional wie international.